Sinn und Zweck

Die Herzkissen mit besonders langen Ohren werden von den Frauen (und Männer) unter die Achsel getragen um den Druck von der OP-Narbe zu nehmen, den Wundschmerz zu lindern und mögliche Blockaden des Lymphflusses zu verhindern. Außerdem streichelt dieses kleine Geschenk auch noch die Seele der erkrankten Patienten.
Aus Amerika über Dänemark nach Deutschland hat sich schon ein großes Netzwerk gebildet. Ab Anfang September 2010 habe ich (Renate) die Aktion hier gestartet und seit Dez. 2010 steht mir Johanna zur Seite.

Die Privatinitiative hat durch viele Zeitungsberichte und Filmbeitrag längst eine große Schar an Näherinnen und Helfer gefunden.
Die ehrenamtlich gearbeiteten Kissen werden von uns in die Brustzentren und Kliniken gebracht und dort durch die Schwestern an die Patienten verschenkt.
Ärzte, Schwestern, der psych. Dienst und vor allen Dingen die Patienten sind von der Aktion wohltuend begeistert.
Zeigen auch Sie HERZ und unterstützen die Aktion, denn auch wir sind Frauen, haben Mütter, Töchter, Nichten, Kolleginnen und Freundinnen ..........uns alle kann es treffen.

Brustkrebs kennt keine Grenzen – weder Alter noch Geschlecht, weder sozialer Status noch Herkunft spielen bei der Erkrankung eine Rolle.


Mittwoch, 22. Dezember 2010

Leserbrief in der NOZ vom 21.12.10

Der Leserbrief ist geschrieben von Sabine aus Osnabrück und lautet wie folgt:

Herzkissen sind wahre Seelentröster
Zum Artikel "Sie näht Herzen gegen Schmerzen - Osnabrückerin Renate ......fertigt Kissen für Brustkrebspatientinnen" (Ausgabe vom 30.11.10)

Diese Aktion von Renate ..... ist fantastisch. Gerade die Tage vor oder nach einer Brustoperation sind nur schwer zu ertragen. Da sind die bunten Herzen ein wahrer "Seelentröster".
Die Zahlen - 100 Herzkissen monatlich für erneut erkrankte Brustkrebspatientinnen, nur für eine Station - sollten jede Frau nachdenklich stimmen. Es kann nicht oft genug gesagt werden: Die Mammografie kann Leben retten. Jede Frau sollte diese Vorsorge regelmäßig wahrnehmen. Dem Brustzentrum Harderberg mit allen helfenden Händen und der gelungenen Netzwerkarbeit sei an dieser Stelle herzlich gedankt.  


Danke an Frau Sabine für den nachdenklichen Leserbrief