Sinn und Zweck

Die Herzkissen mit besonders langen Ohren werden von den Frauen (und Männer) unter die Achsel getragen um den Druck von der OP-Narbe zu nehmen, den Wundschmerz zu lindern und mögliche Blockaden des Lymphflusses zu verhindern. Außerdem streichelt dieses kleine Geschenk auch noch die Seele der erkrankten Patienten.
Aus Amerika über Dänemark nach Deutschland hat sich schon ein großes Netzwerk gebildet. Ab Anfang September 2010 habe ich (Renate) die Aktion hier gestartet und seit Dez. 2010 steht mir Johanna zur Seite.

Die Privatinitiative hat durch viele Zeitungsberichte und Filmbeitrag längst eine große Schar an Näherinnen und Helfer gefunden.
Die ehrenamtlich gearbeiteten Kissen werden von uns in die Brustzentren und Kliniken gebracht und dort durch die Schwestern an die Patienten verschenkt.
Ärzte, Schwestern, der psych. Dienst und vor allen Dingen die Patienten sind von der Aktion wohltuend begeistert.
Zeigen auch Sie HERZ und unterstützen die Aktion, denn auch wir sind Frauen, haben Mütter, Töchter, Nichten, Kolleginnen und Freundinnen ..........uns alle kann es treffen.

Brustkrebs kennt keine Grenzen – weder Alter noch Geschlecht, weder sozialer Status noch Herkunft spielen bei der Erkrankung eine Rolle.


Dienstag, 15. März 2011

Eine Blumen-Karte erreichte mich am Montag von Frau Ursula aus Ibbenbüren. Sie ist 83 Jahre und hat im Brustzentrum Ibbenbüren gelegen und ein Herzkissen bekommen. Darüber ist sie sehr dankbar und bedankt vor allen Dingen ganz lieb bei Frau Martina G., die das Herz genäht und gespendet hat. Hiermit gebe ich den Dank weiter

Es ist nicht nur Frau Ursula, die sich bedankt. Ich bekomme auch viele Dankes-Anrufe, mal mit und mal ohne Namen, manchmal auf dem Anrufbeantworter. Auch diesen Dank gebe ich an EUCH hiflsbereiten Näherinnen und Stopferinnen weiter.

Zusatz von Renate
An jedem Herzkissen, das in die Krankenhäuser geht, hänge ich ein Kärtchen der Aktion mit einem Schutzengelspruch und Genesungswünsche und den Vornamen (nur den Vornamen) derjenigen Dame, die es komplett genäht und gespendet hat oder wenn es eine eigene Gruppenarbeit ist, den Namen der Gruppe.